Der Bürgertreff am 4.2. fand erstmals im Restaurant Vespucci in der Morgenstraße statt. Eine große Runde fand sich dort ein zur Information, zum Austausch und zur Diskussion
Die Vorsitzende Martina Hillesheimer berichtete von Neuem im Stadtteil und aus der Vorstandsarbeit – zunächst aus dem Gemeinderat. Dort ist die neue Stellplatzordnung verabschiedet worden, in der weniger Stellplätze für Autos und mehr für Fahrräder vorgeschrieben sind. Das verbilligt Bauvorhaben und erhöht somit die Gefahr der weiteren Nachverdichtung in der eh viel zu dicht bebauten Südstadt, Bis vielleicht einmal eine Grünsatzung wie für die Innenstadt auch für die Südstadt verabschiedet wird – das einzig wirksame Steuerungsinstrument – könnte es zu spät sein.
Im Planungsausschuss des Gemeinderats sollte die Änderung des Bebauungsplans Rüppurrer Straße, Ettlinger Straße (ehemaliges Postverteilzentrum) beraten werden. Wir haben dazu eine Stellungnahme abgegeben, nachzulesen auf unserer Homepage. Wegen des (vorläufigen?) Rückzugs des Investors wurde der Punkt von der Tagesordnung genommen.
Dass die Baumaßnahme südlich der Stuttgarter Straße (Gärten und Sportanlage) unverhältnismäßig lang dauert, diese in den BNN von Teilnehmern der Konsensuskonferenz 2013 geäußerte Kritik können wir teilen. Nicht nachvollziehen können wir allerdings den Vorwurf, es sei anschließend nicht mehr informiert worden. So haben wir allein 2025 auf Anregung des Zuständigen im Gartenbauamt zwei Informationsveranstaltungen mit ihm vor Ort durchgeführt.
Am Spielplatz im Grünstreifen zwischen Marien- und Wilhelmstraße wird gearbeitet, ein hölzernes Tipi ist schon zu erkennen. Auf unsere Frage, wie es mit dem Tipi auf dem Indianerspielplatz und dem Platz überhaupt weitergehen soll, erhielten wir bislang keine befriedigende Antwort.
Erfreulich ist die große Resonanz auf unseren Schnupperkurs „Yoga für Alle“, sehr ärgerlich dagegen ein Inkassoverfahren wegen eines Urheberrechtsverstoßes.
Vom Institut für Regionalwissenschaft (IfR) des KIT waren Annie Grebhahn und Barbara Matoga gekommen. Sie stellten sich und das neue Projekt „Raum für Veränderung“ vor, das sich ab dem Sommersemsester mit der Südstadt und dem Werderplatz befassen wird. Dazu suchen sie noch ein Ladenlokal am oder in der Nähe vom Werderplatz.
Bei gutem Essen und angeregten Gesprächen klang der Abend aus.
MH
