Der Rahmen für das weitere Vorgehen ist gesetzt durch drei Gemeinderatsbeschlüsse aus dem Vorjahr (wir berichteten vielmals): den zur Eingliederung des westlichen Teils des Platzes in die Fußgängerzone und zwei aus den Haushaltsberatungen. Der erste sieht je 25.000 € vor für 2026 und 2027 zur Planung und für erste Schritte der Umgestaltung unter Beteiligung der Öffentlichkeit. Durch den zweiten stehen 100.000 € bereit für die Beschaffung, Lagerung und Wartung von Stadtmobiliar und weiteren Materialien für die Durchführung von Verkehrsversuchen, ausdrücklich auch verwendbar für die dauerhafte Umgestaltung von Flächen (z. B. Werderplatz).
Beauftragt ist das Amt für Stadtentwicklung, das vom Institut für Regionalwissenschaften des KIT unterstützt wird. Als erster Schritt ist eine Planungswerkstatt vorgesehen, die zusammengesetzt sein soll aus der Einwohnerschaft der Südstadt (möglichst repräsentativ ausgewählt) und Vertretern von Gewerbetreibenden, der organisierten Zivilgesellschaft (z.B. die BGS), Kirche, Sozialen Akteuren, Politik und Verwaltung. Geplant ist diese Werkstatt für Juli.
Anschließend sollen die Ergebnisse gebündelt, abstrahiert und daraufhin
geprüft werden, was fachlich, rechtlich und finanziell machbar ist. Bisherige Ergebnisse (beispielsweise die der wissenschaftlichen Untersuchung der DEGUS, aber auch alles, was bei den Veranstaltungen der BGS, Projekten des KIT und anderem gesammelt wurde) sollen einbezogen werden. Die so entwickelten Optionen werden dann in einer Beteiligungsveranstaltung präsentiert, diskutiert und ggf. angepasst.
Noch in diesem Jahr sollen die kurzfristig möglichen Maßnahmen erfolgen. Über weitere (längerfristige) Maßnahmenvorschläge soll informiert werden.
MH
