In diesem Monat waren wir zu Gast bei ra:ve, Raum für Veränderungen, in der Wilhelmstraße 16.
Schon mehrfach haben wir von diesem Projekt des Instituts für Regionalwissenschaft (IfR) am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) berichtet. In diesem Ladenlokal sollen Forschungsinhalte vor Ort kommuniziert werden, es soll als offener Treffpunkt und Experimentierraum für alle in der Nachbarschaft dienen.
Noch sind die Räume nicht komplett eingerichtet, aber für die zahlreichen Besucher unseres Bürgertreffs gab es genug Stühle und ein sehr schönes Ambiente im Wintergarten hinter den Büroräumen. Nach der Begrüßung durch die Vorsitzende Martina Hillesheimer berichtete diese kurz über Aktuelles. So wurde im Gemeinderat die wissenschaftliche Erhebung zum Werderplatz öffentlich beraten. Die Einschätzung der meisten Gemeinderäte und des Oberbürgermeisters decken sich dabei nicht mit den unseren… (mehr dazu im nächsten RUDI).
(Zur Vorlage gelangen Sie über diesen Link unter TOP 9, die Gemeinderatssitzung lässt sich in einem Livestream verfolgen).
In eigener Sache warb die Vorsitzende für Mitstreiter im Vorstand – es gibt so viele Ideen, Aufgaben und mögliche Projekte und nicht genug Personen, die diese tatsächlich umsetzen könnten.
Eine heftige Diskussion gab es zu den Graffiti in der Südstadt. Einigkeit herrschte, dass die meisten einfach hässlich sind, der Grund für die Sprüherei und Möglichkeiten zur Abhilfe dagegen wurden sehr kontrovers diskutiert. Helfen Graffiti gegen Gentrifizierung und damit gegen Mieterhöhungen? Sollten Hausbesitzer ihre Häuser mit professionellen Murals verzieren lassen?
Am Ende berichteten Annie Grebhahn und Fiona Hager über den Stand des Projektes ra:ve und luden zu einer Besichtigung der Räume ein. Dem wurde gerne nachgekommen – und wir danken sehr herzlich für die Gastfreundschaft!
MH
