…ist jetzt endlich in die Schlussphase eingetreten: der Gemeinderat hat in seiner letzten Sitzung vor der Sommerpause den Veröffentlichungs- und Auslegungsbeschluss getroffen. Wenn es keine Einwände gibt, wird er Ende diesen Jahres in Kraft treten können.
- 15 Jahre nach dem Aufstellungsbeschluss und
- 13 Jahre nach der Anpassung des Planungsverfahrens (nach der Konsensuskonferenz),
- 4 Jahre, nachdem der Bebauungsplan hätte fertiggestellt sein sollen (so die Aussagen der GBA-Leiterin bei unserer Jahreshauptversammlung 2022),
sollte man annehmen, dass was lange währt nun endlich gut ist. Aber weit gefehlt!
Zwar sind die Kleingärten komplett vorbereitet, auch konnten die Kosten für die Einzelpächter noch reduziert werden (die Auflagen für die Gartenhütten wurden vermindert) – aber der Pachtvertrag zwischen Bahn-Landwirtschaft als Generalpächter und der Stadt kam noch nicht zustande. Es geht um die Kosten von 1,7 Millionen € und die Verantwortung für die Infrastruktur, vor allem für Leitungen auf nicht unterverpachteten Flächen.
2027 sollen die Parzellen angeblich bezogen werden können….
Die Bodensanierung in dem Abschnitt, in dem die Gebäude der ESG Frankonia vorgesehen sind (bzw. waren) ist abgeschlossen, derzeit läuft die Sanierung im dritten Abschnitt, dort, wo die Sportanlagen vorgesehen sind (s. Bericht vom Bürgertreff im August).
Doch der Umzug der ESG Frankonia wird nicht so stattfinden können, wie dem Verein vor Jahren versprochen wurde: Für den Bau des Vereinsheimes ist derzeit schlicht kein Geld mehr da, das Regierungspräsidium hat diese Investition aufgrund der Haushaltslage der Stadt nicht genehmigt. Jetzt soll mit der ESG eine Lösung gesucht werden unter Erhalt der jetzigen Anlagen am Ende des Cityparks. Diese sind sanierungsbedürftig, entfernt von den zukünftigen Sportstätten, zudem war die Verlagerung der Tennisanlage ein Teil der Planung „Karlsruhe Südost“…
MH
